Vertrag mit Fa. "Hausbau Bense"

Fa. Hausbau Bense aus Stuttgart machte schließlich das Rennen. Obwohl einige der anderen Entwürfe aufgelockerter und gefälliger waren, siegte schließlich das finanziell bessere Angebot, welches, dank des Gegenangebots von Theo Gerlach mit DM 800,00 pro qm Grundstück, noch einmal aufgebessert werden konnte. Tröstlich war Benses Verpflichtung des hochangesehenen Architekten Hans Paul Schmohl aus Stuttgart, der Erbauer des dortigen Schloßgartenhotels und des Sommerberghotels in Wildbad. Tatsächlich hat er den "Spekulationsbauten" im "Neuen Kurzentrum Westerland" eine horizontale Gliederung gegeben, die die Schwere der Bauten ein wenig auflöst. Jedenfalls setzen sich die drei größten Gebäude der Insel architektonisch wohltuend von den übrigen Bauten in der Andreas-Dirks-Straße ab. Trotzdem besticht - aus heutiger Sicht - der damalige Entwurf des Prof. Düttmann, Berlin, für das neue Kurzentrum, er war offensichtlich seiner Zeit weit voraus. Westerlands Gesicht hätte heute mit diesem Entwurf anders ausgesehen - allerdings stand auch der Wille der Stadt für den Entwurf von Dr.-Ing. Cobarg und Fa. Hausbau Bense/Architekt Schmohl, was in einem persönlichen Gespräch mit dem damaligen Stadtbaumeister sehr deutlich wurde.

2.139 qm des Grundstücks Villa Roth fielen nun an Fa. Bense, auf ihnen stehen 3/4 des Blocks C (Haus "Sylter Welle") und 1/8 des Blocks A (Haus "Metropol") sowie diverse Läden. Auf den restlichen 1.187 qm Grundstück entstand nun ganz neu das "Hotel Roth" mit einer Ladenzeile und Tiefgaragen. Das Hotel Roth ist ein Viertel des Nordblocks C des Kurzentrums und durch eine Brandmauer von dem Appartementtrakt und dem Hotel Wünschmann (1. und 2. Stock) vollkommen getrennt, verbunden nur durch die Notausgangstüren in jedem Stockwerk. Im Erdgeschoß des Hotels befindet sich die Bierstube, die Rezeption mit der Hotelhalle und der Hotelbar, im 1. Stock die Hotelküche und das Restaurant "Feikes", darüber die Zimmer-Etagen bis zum 10. Stock. Im Untergeschoß des Hotels sind die Sauna, Personalräume, Vorratsräume, die Wäscherei und die Tanzbar/Diskothek "Galaxis" untergebracht.


Prospekt "Neues Kurzentrum Westerland" von 1966
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